Verlässlichkeit von Musik-Charts

11. September 2009 von admin Deine Meinung »

Viele Menschen orientieren sich daran, durch die Verkäufe von Tonträgern und Downloads kommen sie zustande: die Charts. Doch wie verlässlich sind die Charts? Spiegeln sie wirklich den Geschmack der Masse der Musikhörer wieder? Die Antwort muss lauten: Ja.

In den Ländern, wo die Charts durch offizielle Verkäufe der Industrie ermittelt werden, sind sie eine verlässliche Größe und geben mit großer Wahrscheinlichkeit den kommerziellen und populären Musikgeschmack einer Gesellschaft wieder. Natürlich gibt es hin und wieder Ausschläge nach oben – so war zum Beispiel “Schnuffel” 2008 einer der Superhits der deutschen Charts.

Ähnlich verhielt es sich vor noch längerer Zeit mit “Schnappe”, dem kleinen Krokodil. Solche Titel verfälschen die Charts, weil diese Songs fast immer von Minderheiten gekauft werden und somit nicht für die Masse sprechen. Derartige Dinge kommen immer mal wieder vor: so auch 2009, als Michael Jackson verstarb. Logischerweise setzte danach ein Run der Fans auf seine CDs ein.

Die Charts wurden vom King Of Pop dominiert. In der Gesamtheit sind die Charts allerdings verlässlich. Besondere Ereignisse werden von der Laufzeit der Charts insgesamt gemindert, fließen zwar ins Gesamtbild ein, sind aber nicht mehr sehr relevant, wenn man sie mit allen anderen Charts-Egebnissen ins Verhältnis setzt. Die populären Verkaufscharts sind insofern zwar vielleicht nicht jedermanns Sache, spiegeln aber dennoch in großen Teil den Geschmack eines “Musikvolks” dar.

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